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Autos aus Bremen
vom Lieferwagen bis zur Cheflimousine
von 1924 bis zum spektakulären Konkurs 1961

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Jahreshaupttreffen der Borgward-Interessengemeinschaft e. V. in Hamburg vom 23.–25.8.2019: Die Borgward-Presseabteilung war dabei
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Extremfahrer Norbert Bogdon auf Lloyd LP 600 beim Hamburger Stadtpark-Revival 2017
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Die Borgward-Presseabteilung mit eigenem Stand auf der Nordi Car Classic 2015
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Kaufberatung für Fahrzeuge der Borgward-Gruppe am Beispiel Borgward Isabella
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Liebesbriefe an Isabella. Kundenbriefe geben Einblick in die Fahrzuge im Alltagsbetrieb Mitte der 50er-Jahre
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Autos der Borgward-Gruppe sind historisch wertvolle Kulturgüter. Sie repräsentieren für ihre Zeit wegweisende technische Entwicklungen. Die Produktpalette ist enorm breit gefächert: vom Lieferwagen bis zur Cheflimousine. Borgward-, Goliath-, Lloyd-Freunde wissen das alles. Aber wer sonst weiß es? Wir stellen fest, dass das Wissen um Autos der Borgward-Gruppe nicht nur in der breiten Öffentlichkeit langsam verloren geht, sondern auch unter denjenigen, die dem Hobby Oldtimer nahe stehen, ganz besonders beim sogenannten Nachwuchs.

Die Borgward-Presseabteilung will das ändern! Sie ist kein Club und auch keine ­Konkurrenz zu bestehenden organisierten Borgward-Gemeinschaften. Sie hat nichts mit den Bemühungen um die Wieder­einführung von Fahrzeugen mit einem Borgward-Emblem zu tun. Sie ist auch kein Service-Unternehmen, bei dem man Dienstleistungen abrufen kann. Sie ist überhaupt keine Rechtskörperschaft, sondern eine private Initiative von einigen Fahrern von Autos der Borgward-Gruppe.

„Borgward-Bilder erzählen“: Ausgabe 45

GOLIATH-Rekordwagen, genannt Banane

GOLIATH-Rekordwagen: verschwunden?

Viele Gerüchte ranken sich um den ­Rekordwagen aus dem Hause GOLIATH.

Ein kurzer Blick zurück ins Jahr 1951: Um den Verkauf der Fahrzeuge aus dem Goliath Werk anzukurbeln und um das Image zu verbessern, wurde aus Teilen des Dreirades GD 750, dem Personenwagen GP 700 und dem Vierradtransporter GV 800 ein Rennwagen mit 42 PS Leistung entwickelt. Die Aluminiumaußenhaut steuerte die Karosseriebaufirma Rudy in Delmenhorst bei.

In der Klasse der Motorräder mit Beiwagen startend – als Automobil wurde das Fahrzeug nicht zugelassen –, brach der Goliath auf einer Rennstrecke nahe Paris 19 bestehende Weltrekorde. Unter anderem den über 500 Kilometer in 3 Stunden und 19 Minuten, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 150,26 km/h entspricht.

Nach Abschluss der sensationellen ­Rekordfahrten wurde das Fahrzeug verschiedenen Goliath-Autohäusern zu Werbezwecken zur Verfügung gestellt.

1953 ging man erneut an den Start, diesmal auf dem Hockenheimring. Der Rennfahrer Hugo Steiner verletzte sich bei einem schweren Unfall mit dem Rekordwagen tödlich. Das Fahrzeug wurde angeblich nicht wieder aufgebaut.

Die Borgward-Presseabteilung will Licht ins Dunkel des Mysteriums Rekordwagen bringen und geht folgenden Fragen und Gerüchten nach:

  • Es gibt Fotos, die den Rekordwagen in silbernem Farbton zeigen, aber wann erfolgte die Umlackierung, respektive der Abschliff der olivgrünen Lackierung?
  • Wo verblieben die Reste des Unfallwagens, denn auf dem Borgward-Schrottplatz sind diese offensichtlich nicht gelandet?
  • Endet die Geschichte Ende 1953, oder wurde der Wagen doch wieder aufgebaut?
    Befinden sich die Überreste des Fahrzeuges noch im Keller eines Hamburger Autohauses?
  • Ist der Rekordwagen bei einem Brand zerstört worden?

Wer sachdienliche Hinweise zum Verbleib des ­GOLIATH-Rekordwagens geben kann, wende sich bitte vertrauensvoll an die Borgward-Presseabteilung. AD